Wie ein Feuer am Waldrand

Gedanken, so verschwommen
Wie weiße Hunde in sibirischem Schnee.
Die Luft undurchsichtig vom Regen,
der die Nähe meines Körpers sucht,
Wie Meteoriten den Einschlag:
Ein stürmisches Spiegelbild
der Unruhe in meinem Kopf.
Und zwischen der Unruhe,
Inseln der Konzentration:
Deine Haut, die die Kälte fernhält,
Wie ein Feuer am Waldrand.
Mein Bewusstsein, das mit allen Sinnen
Nach dir tastet, wie mit unterschiedlichen Händen,
Wie nach Bedeutung mit unterschiedlichen Sprachen,
Nach schlichten Wahrheiten, wie dem Moos
Auf den Küstenfelsen und dem Gras auf den Dünen,
Dem salzigen Wind, der deine Worte,
Jedoch nicht dein Lächeln verschluckt,
Während deine Füße unter den hochgekrempelten Hosenbeinen,
Zentimeter tief im Watt versinken.
Kerim Mallée

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